Höhere Vorhersagbarkeit bei komplexen orthodontischen Fällen

Metaanalysen zeigen für Aligner in der klinischen Praxis eine Genauigkeit von nur 41–59%; bei bis zu 17% der Fälle ist zum Abschluss eine festsitzende Apparatur erforderlich.

Ordoline ist anders. Klinische Daten zeigen bei komplexen Fällen eine Genauigkeit von 67–78% und übertreffen damit die typische Aligner-Performance.

Darüber hinaus werden über 75% der Behandlungspläne bereits bei der ersten Einreichung freigegeben, wodurch Revisionen reduziert und klinische Zeit eingespart werden.

1 Fall

Patient im Wachstum mit asymmetrischen Klasse-II- und Klasse-III-Relationen sowie moderatem Engstand. Die Behandlung wurde in einem Jahr und sechs Monaten abgeschlossen. Dazu wurden alle ersten Prämolaren extrahiert, Klasse-II-Gummizüge eingesetzt und ein reziproker Lückenschluss durchgeführt, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

2 Fall

Erwachsener Patient mit posteriorem Kreuzbiss, ausgeprägtem offenem Biss und moderatem Engstand. Die Behandlung wurde in zwei Jahren und einem Monat in zwei Phasen abgeschlossen: zunächst Kreuzbisskorrektur mit MARPE, anschließend Aligner-Behandlung in Kombination mit Klassen-Gummizügen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

3 Fall

Jugendlicher Patient mit asymmetrischer Eckzahnrelation und moderatem Engstand. Es handelte sich um die zweite orthodontische Behandlung des Patienten; bei der ersten Behandlung wurde Zahn 41 extrahiert. Behandlungsdauer: ein Jahr und zehn Monate. Die Behandlungsziele wurden durch Extraktion des unteren rechten Weisheitszahns, Erweiterung beider Zahnbögen, die distalisierung des 4. Quadranten und den Einsatz asymmetrischer Klassen-Gummizüge erreicht. Auf eine vollständige Klasse-III-Korrektur auf der rechten Seite wurde bewusst verzichtet, um eine Verschiebung der Mittellinie zu vermeiden.

4 Fall

Erwachsener Patient, Klasse I, mit leichtem Engstand. Behandlungsdauer: ein Jahr und zwei Monate. Die Behandlungsziele wurden durch Zahnbogenerweiterung, approximale Schmelzreduktion (IPR) und Ausrichtung erreicht.

5 Fall

Erwachsener Patient mit skelettaler Klasse III und Kopfbiss. Der Fall wurde beidseits mit Klasse-III-Gummizügen zur Distalisation des Unterkiefers und Mesialisation des Oberkiefers behandelt. Zusätzlich wurde eine minimale IPR durchgeführt. Der Fall wurde ohne Refinements abgeschlossen. Behandlungsdauer ca. ein Jahr.

6 Fall

Erwachsener Patient mit schmalen Zahnbögen und moderatem Engstand. Behandlungsdauer: zwei Jahre und zehn Monate. Die Behandlungsziele wurden durch Erweiterung beider Zahnbögen, IPR im Unterkiefer und Klasse-II-Gummizüge erreicht.

7 Fall

Jugendlicher Patient in der pubertären Wachstumsphase mit schmalen Zahnbögen, dentalem Kreuzbiss, Tiefbiss, Gummy Smile und moderatem Engstand. Behandlungsdauer: zwei Jahre. Die Behandlungsziele wurden durch die Extraktion der oberen Weisheitszähne, die Distalisierung beider Zahnbögen mit Klasse-II-Gummizügen und Korrektur des Tiefbisses erreicht.

8 Fall

Erwachsener Patient mit bilateraler Klasse-II-Malokklusion, vergrößertem Overjet und schmalen Zahnbögen sowie Verkippung der Okklusionsebene und vermehrter Gingivaexposition. Die Behandlung wurde in zwei Jahren und acht Monaten abgeschlossen. Dazu wurden alle dritten Molaren extrahiert, bilaterale Klasse-II-Gummizüge eingesetzt und im vierten Quadranten ein Segment einer festsitzenden Apparatur verwendet, um Platz für eine spätere Implantatkrone zu schaffen.

9 Fall

Erwachsener Patient mit skelettaler Klasse I und dentaler Klasse-III-Molarenrelation, posteriorem Kreuzbiss, moderatem Engstand und funktioneller Unterkieferverlagerung. Die Behandlung wurde in zwei Jahren und drei Monaten abgeschlossen. Eingesetzt wurden Kreuzgummizüge zur Kreuzbisskorrektur, Ausrichtung und Nivellierung beider Zahnbögen sowie eine Vorverlagerung des Unterkiefers zur Korrektur der Mittellinie.